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Puma entwickelt kompostierbare Sportbekleidung

Puma entwickelt kompostierbare Sportbekleidung
Sportartikelhersteller Puma arbeitet mit einem externen Partner an der Entwicklung von kompostierbarer Sportbekleidung wie Shirts und Schuhen. (Logo: © Puma AG)

Sportartikelhersteller Puma ist laut Medienberichten damit beschäftigt, Schuhe und andere Bekleidung zu entwickeln, die kompostierbar ist. Im Gespräch mit der “Wirtschaftswoche” sagte Puma-Chef Franz Koch: “Wir sind zuversichtlich, dass wir in naher Zukunft die ersten Schuhe, T-Shirts und Taschen, die entweder kompostier- oder recycelbar sind, auf den Markt bringen können.” Dem Bericht zufolge arbeitet Puma mit einem externen Partner an der Entwicklung der Öko-Kleidung. Hier soll das “Cradle-to-Cradle”-Prinzip (von der Wiege zur Wiege) zur Anwendung kommen. Ausrangierte Sportschuhe sollen sich entweder recyceln und zu neuen Schuhen oder anderen Produkten (wie zum Beispiel Autoreifen) verarbeiten lassen oder aber nach dem Gang durch den Schredder im Garten verbuddelt werden können.

Wann die ersten kompostierbaren Produkte von Puma auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt. Puma-Chef Franz Koch nannte noch keinen Zeitrahmen. Die Idee, einen vollständig kompostierbaren Schuh zu entwickeln, ist nicht neu. Im Februar 2011 stellten wir mit den OAT-Sneakern einen Öko-Schuh vor, der genau diese Eigenschaft besitzt.

Die Öko-Schuhe von OAT bestehen aus Hanf, Baumwolle und Plastik. Laut den Angaben des Herstellers können die Öko-Schuhe – sollten sie ihrem Besitzer doch irgendwann nicht mehr gefallen oder ausgelatscht sein – einfach in handelsüblicher Blumenerde vergraben werden. Baumwolle und Hanf sollen innerhalb weniger Monate zersetzt werden, das laut Hersteller vollständig biologisch abbaubare Plastik innerhalb von sechs Monaten. Netter Nebeneffekt für Hobbygärtner: In den Schuhen befinden sich verschiedene Blumensamen, die schon wenige Tage nach dem Vergraben bunte Wildblumen aus der Erde sprießen lassen.

In Deutschland sind die Öko-Sneaker von OAT nur in zwei Geschäften in Nürnberg und Stuttgart erhältlich. Ansonsten können Interessenten über den Online-Shop der Herstellers bestellen. Für die biologisch abbaubaren Schuhe müssen Käufer rund 150 Euro auf die Ladentheke legen. (ok)