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Elektroauto Kia Ray EV ab 2012 in Korea auf dem Markt

Elektroauto Kia Ray EV ab 2012 in Korea auf dem Markt
KIA bringt im nächsten Jahr seinen Elektro-Cityflitzer Ray EV auf den koreanischen Markt. Eine Markteinführung in Europa ist noch nicht geplant. (Foto: © KIA)

Auch Hyundai-Tochter Kia will den Elektromobil-Markt erobern und kündigte an, dass die Elektro-Version des City Car Kia Ray ab sofort in Serie gebaut wird. Der ca. 3,60 Meter lange und 1,70 Meter hohe Stromer, der wie seine ab November 2011 erhältliche Benzin-Variante vorerst nur in Korea bei den Händlern stehen wird, wird im gleichen Werk gebaut wie die Benzin- Version. Die ersten Abnehmer des kleinen Flitzers, von dem im nächsten Jahr rund 2.500 Stück gebaut werden sollen, sind koreanische Behörden. Ob der Kia Ray EV irgendwann auch bei den europäischen Händlern erhältlich sein wird, steht noch nicht fest.

Der 1,2 Tonnen schwere Kia Ray EV wird von einem 50 kW/68 PS starken Elektromotor angetrieben, der den Wagen in 15,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen soll. Er soll eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erzielen und über eine Reichweite von fast 140 Kilometer verfügen.

Die unter den Rücksitzen integrierte Batterie fast 16,4 Kilowattstunden Energie und hat laut Hersteller eine Lebensdauer von 10 Jahren. Um die Lithium-Ionen-Polymer-Batterie wieder voll aufzuladen, muss er an eine normalen Steckdose 6 Stunden, an eine Schnell-Ladestation nur ca. 25 Minuten angeschlossen werden. Im Vergleich zu anderen Systemen hat die Batterie eine um 15% höhere Energiedichte und ist um 13% leichter. So ist der Ray EV auch nur 187 Kilo schwerer als die Benzin-Variante.

Darüber hinaus verfügt der Kia Ray EV über zahlreiche technische Ausstattungsmerkmale wie z.B. das Navigationsdisplay mit 7″-Farb- display, das auch die Standorte der nächsten Ladestationen anzeigt. Aktuell gibt es in Korea 500 Standard- und Schnellladestationen, bis Ende 2012 soll es 3.100 Ladestationen geben. Außerdem besitzt das Fahrzeug einen aktiven hydraulischen Bremskraftverstärker, der den Elektromotor für die Erzeugung des Hydraulikdrucks für das Bremssystem nutzt. Um das Sicherheitsproblem des fehlenden Motorengeräuschs zu verringern, gibt es einen Sound-Emulator, der ein künstliches Motorengeräusch ertönen lässt, sobald der Wagen rückwärts oder langsam fährt. (mh)