Elektroauto Opel Ampera: Mögliche Brandgefahr gebannt

Vor einigen Wochen stoppte Autobauer Opel die Auslieferung seines Elektroautos Opel Ampera. Damit reagierte Opel auf Probleme, die es im Rahmen von Crash- tests mit dem baugleichen Chevrolet Volt gegeben hat. Während der Tests wurde u.a. ein Seitenaufprall simuliert. Rund drei Wochen nach dem Test fing die Batterie, die offenbar während des absichtlichen Unfalls beschädigt wurde und dadurch Flüssigkeit verlor, Feuer. Autohersteller Chevrolet stoppte sofort die Auslieferung des Volt und bot allen Besitzern des Elektroautos an, bis zur Klärung des Vorfalls einen Leihwagen bereitzustellen. Mittlerweile hat Chevrolet eine Lösung für das Problem gefunden. Die bereits ausgelieferten Fahrzeuge müssen nachgerüstet werden, Neufahrzeuge (auch der Opel Ampera in Deutschland) werden bereits umgerüstet an die Kunden ausgeliefert.
Chevrolet zufolge wird im Rahmen der Umbaumaßnahmen die Karosserie verstärkt, das Kühlsystem für die Batterie verbessert und ein zusätzlicher Sensor eingebaut, welcher eine Überhitzung der Akkuzellen erkennen soll um den Fahrer zu warnen. Der Brand des Chevrolet Volt soll General Motors (GM) zufolge durch einen nicht ordnungsgemäß entladenen Akku entstanden sein. Das Fahrzeug wurde nach dem Crashtest mit einem noch teilweise aufgeladenen Akku abgestellt. Durch die aufgrund des Crashs auslaufende Flüssigkeit, die mit dem noch aufgeladenen Akku in Kontakt kam, ist es offenbar zu einem fatalen Kurzschluss gekommen, der schließlich zum Brand des Elektroautos führte.
In Europa wurde der Ampera angeblich bereits 6.500 Mal vorbestellt. Mit der Auslieferung des Opel Ampera soll nun im Februar begonnen werden. Ursprünglich sollte der Ampera schon im November 2011 auf den Markt kommen. Der Opel Ampera ist das erste Elektroauto eines deutschen Autoherstellers, das in Serie produziert wird.
Sowohl der Chevrolet Volt als auch der Opel Ampera benötigen nach Herstellerangaben auf den ersten 100 Kilometern nur 1,6 Liter Kraftstoff. Wird der Akku danach nicht aufgeladen, steigt der Verbrauch auf ca. 4,8 Liter. Dies liegt an dem kleinen Verbrennungsmotor, der dazu dient, als eine Art Generator die Batterien des Autos während der Fahrt wieder aufzuladen. Die Reichweite liegt dank dieses Range-Extenders bei 580 Kilometern, rein elektrisch kann etwa 80 Kilometer weit gefahren werden. Die Preise für die Elektroautos von General Motors liegen bei 41.950 Euro für den Volt und bei 42.900 Euro für den Ampera. (ok)





