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PowerPot: Kochtopf liefert Gratis-Strom für Tech-Gadgets

PowerPot: Kochtopf liefert Gratis-Strom für Tech-Gadgets
Der PowerPot ist Kochtopf und Ladegerät in einem. Aktuell sucht das Projekt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstartet nach Investoren. (Foto: © PowerPot)

Die Crowdfunding-Plattform “Kickstarter” hat in der Vergangenheit viele spannende Projekte hervorgebracht. Auf der Plattform können Tüftler Geldgeber finden, um ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Eines der aktuellen Projekte hört auf den doch sehr ungewöhnlichen Namen “PowerPot”. Dahinter verbirgt sich eine Alternative zu Solar-Ladegeräten für den Einsatz in der freien Natur, wo keine Lademöglichkeit für Smartphone, Kamera, etc. verfügbar ist. Auch in Entwicklungsländern soll er als Stromlieferant zum Einsatz kommen.

Der PowerPot sieht auf den ersten Blick aus wie ein handelsüblicher Kochtopf, ist jedoch in der Lage, sauberen Strom für kleinere Gadgets zu liefern. Alles, was dazu benötigt wird, ist der PowerPot, eine Feuerstelle oder ein Gaskocher und Wasser. Natürlich kann man im PowerPot auch Speisen zubereiten. Die dabei entstehende Hitze wird vom PowerPot in Elektrizität umgewandelt und kann über USB abgerufen werden. Eine genaue Erklärung, wie die Stromproduktion mit dem Outdoor-Kochtopf funktioniert, liefern die Erfinder des Ladegeräts auf ihrer Website.

Die Erfinder wollen - sofern sich genügend Investoren finden - zwei Versionen des PowerPot bauen. Der PowerPot V und der PowerPot X sollen 5 bzw. 10 Watt Strom liefern, was für das parallele Aufladen von bis zu drei Smartphones ausreichen soll. Mit dem PowerPot XV befindet sich noch ein weiterer Strom-Kochtopf in der Entwicklung, der 15 Watt Strom liefern wird. Der größte Vorteil des Strom-Kochtopfs ist laut seinen Erfindern die Unabhängigkeit vom Wetter. Dieses Problem haben Solar- Ladegeräte, die unterwegs auf Sonnenschein angewiesen sind.

Aber nicht nur bei Outdoor-Fans soll der PowerPot gut ankommen. Auch in Entwicklungsländern, wo es noch keine flächendeckende Stromversor- gung gibt, könnte der Kochtopf Probleme lösen. In diesen Ländern gibt es ca. 200 Millionen Mobiltelefone. Ihre Besitzer müssen häufig viele Kilometer laufen, um ihr Handy gegen eine hohe Gebühr aufladen zu lassen. Das PowerPot-Projekt kann schon ab 1 US-Dollar unterstützt werden. Ab 125 US-Dollar erhält man einen PowerPot V. (ok)