Ökostrom-Vergleich
Vergleichen Sie jetzt einfach die Angebote mehrerer Ökostrom-Anbieter online. Jetzt kostenlos vergleichen
DailyGreen auf Twitter
DailyGreen Twitter
Lesen Sie alle News auch auf Twitter! Alle Beiträge aus diesem Sektor auch über unser Twitter-Profil: DailyGreen @ Twitter
Anzeigen:
Stromspar Ratgeber
Enttarnen Sie Stromfresser und schonen Sie neben Ihrem Geldbeutel die Umwelt! Werfen Sie einfach einen Blick in unsere stets aktuellen Tipps zum Strom sparen.

Unionspolitiker plädieren für Reform der Solarförderung

Unionspolitiker plädieren für Reform der Solarförderung
Volker Kauder (CDU) fordert eine Senkung der Solarförderung um ein weiteres Ansteigen der Strompreise zu verhindern. (Foto: © Bouda / Pixelio)

Die Stromkosten in Deutschland steigen weiter an und vor allem für Verbraucher mit geringen Einkommen sind die Kosten kaum noch zu stemmen. In der Diskussion darüber, wie den Betroffenen geholfen werden kann, gibt es aktuell verschiedene Ansätze. Während Wirtschaftsvertreter, Sozialverbände und einige Politiker sich dafür ausgesprochen haben, direkte Hilfen einzuführen, fordert der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder eine Reform der Solarförderung. Im Gespräch mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” erklärte Kauder, dass mit einer Senkung der Solarförderung die Strompreise nicht mehr steigen müssten. Die Solarförderung in ihrer jetzigen Form würde dagegen die Strompreise nach oben treiben, deshalb sei die aktuelle Förderung der Photovoltaik übertrieben und müsse gesenkt werden.

Auch Kauders Vize, Michael Fuchs, plädiert für eine radikale Änderung der Ökostrom-Förderung. Gegenüber dem Magazin “Focus” schlägt er vor, die Förderung um fünf Prozent pro Jahr zu senken, mit dem Ziel, den Anstieg der Stromkosten aufzuhalten. Zugleich soll damit erreicht werden, dass Ökostrom nur dort produziert wird, wo auch ein Anschluss an die Netze vorhanden ist. Für eine Reform der Ökostrom-Förderung ist auch Thomas Bareiß, Energieexperte der Union. Er ist der festen Überzeugung, dass die Energiewende nicht gelingen kann, wenn die mit ihr einhergehenden Strompreise nicht wettbewerbsfähig sind.

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast fordert dagegen Stromrabatte für Verbraucher und “neue Preismodelle”. In dem Zusammenhang verlangt sie erneut, die Ausnahmeregelungen für die Wirtschaft bei der Ökostrom- Umlage zu beenden. Dies lehnt Bundeswirtschaftsminister Philip Rösler (FDP) jedoch ab und verweist darauf, das man die energieintensive Industrie brauche. Stattdessen spricht er sich auch für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus und fordert “mehr Markt und Wettbewerb statt Dauersubventionierung”.

Aktuell beträgt die EEG-Umlage rund 3,6 Cent pro Kilowattstunde Strom. Da die Preise der verschiedenen Anbieter zum Teil erheblich abweichen, raten Verbraucherschützer den Kunden, die Angebote zu vergleichen und bei Bedarf den Stromanbieter zu wechseln. (mh)