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Bluebird GTL: So wird die elektrische Formel 1 aussehen

Bluebird GTL: So wird die elektrische Formel 1 aussehen
Der Bluebird GTL soll künftig an der Formel E teilnehmen. Das Konzept wurde vor einigen Tagen vorgestellt und soll im September fahrbereit sein. (Foto: Carbuzz)

Die Formel 1 ist trotz Spritsparversuchen wie dem Einsatz von KERS (Kinetic Energy Recovery System) alles andere als eine umweltfreundliche Sportart. Im Gegenteil: Alleine durch den Flugzeugtransport, der Teams, Autos und mobile Werkstätten im Verlauf einer Rennsaison mehrfach rund um den Erdball bringt, werden erhebliche Mengen des Treibhausgases CO2 in die Atmosphäre geblasen. Ab Herbst dieses Jahres will die FIA dem Motorsport ein grüneres Image verpassen und das erste Rennen der rein elektrisch angetriebenen Formel E starten.

Für Herbst 2012 ist zunächst nur ein Rennen geplant. Weitere Rennen sollen dann 2013 folgen, bevor die elektrifizierte Formel 1 im Jahr 2014 in ihr erstes Meisterschaftsjahr startet. In den Rennen sollen 24 Fahrzeuge gegeneinander antreten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Formel 1 wird es bei den Rennen der Elektro-Rennserie keine feste Rundenzahl geben. Stattdessen werden die E-Rennen auf 15 bis 20 Minuten angesetzt sein. Der Gewinner wird durch ein KO-System ermittelt: Nach jeder gefahrenen Runde scheidet ein Auto aus, was den Spannungsfaktor erhöhen soll.

Beschränkungen seitens der FIA für die teilnehmenden Elektrofahrzeuge gibt es kaum. Lediglich das Gewicht der Batterie und das Gesamtgewicht des Fahrzeugs wird vorgegeben. Inklusive Fahrer müssen die E-Renner 780 Kilogramm auf die Waage bringen. Die FIA lässt den Teams bewusst viele Freiheiten, um die Technologie der Elektromobilität voranzutreiben. Laut den Verantwortlichen liegen bereits mehrere Meldungen von E-Auto- Herstellern vor, die an der neuen Rennserie teilnehmen möchten. Eines der Teams wird der britische Autohersteller Bluebird sein.

Vor einigen Tagen hat Bluebird mit dem GTL Concept sein Fahrzeug für die Formel E-Serie vorgestellt. Ein fahrbereites Modell soll im September fertiggestellt sein. Details zur Technik hat Bluebird noch nicht bekannt gegeben. Die Optik des Elektro-Rennwagens erinnert ein wenig an den Prototyp Red Bull X1, der von Red Bulls CTO Adrian Newey für das PlayStation 3-Videospiel “Gran Turismo 5″ entwickelt wurde. (ok)