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Öko-Test: Große Qualitätsunterschiede bei Sonnencremes

Öko-Test: Große Qualitätsunterschiede bei Sonnencremes
Beim Sonnenbad sollte man keinesfalls die Sonnencreme vergessen, allerdings ist laut Öko-Test nicht jedes Produkt empfehlenswert. (Foto: © Dehn / Pixelio)

Auch wenn der Sommer dieses Jahr nicht so richtig in Gang kommen möchte, gab es den einen oder anderen sonnigen Tag, an dem man zu einem Sonnenschutz greifen musste. Das Verbrauchermagazin “Öko- Test” hat sich rund zwei Jahre nach dem letzten Sonnenschutzmittel-Test erneut 22 Produkte genauer angesehen und kommt zu keinem guten Ergebnis: Waren 2010 über die Hälfte der Produkte im Test “gut” oder “sehr gut”, zeigte die aktuelle Überprüfung große Qualitätsunterschiede. Insgesamt erzielte weniger als die Hälfte eine “gute” oder “sehr gute” Bewertung. Als Testsieger mit der Note “sehr gut” setzte sich in diesem Jahr die Sonnencreme “Sante Soleil Sun” durch.

Besonders kritisch: In manchen Produkten stecken gleich mehrere bedenkliche UV-Filter und allergene Duftstoffe. Dass dies überhaupt nicht nötig ist, zeigen andere Hersteller, die in ihren Produkten weitgehend auf die problematischen Inhaltsstoffe verzichten. Dabei ist teuer keineswegs gleich gut, denn manch teure Marke fiel mit der Note “mangelhaft” oder “ungenügend” durch, während einige günstigere Produkte empfohlen werden. Zu den guten und günstigen Sonnencremes zählt zum Beispiel die “Sun Dance Sonnenmilch 20 Mittel) von der Drogeriekette dm.

Grundsätzlich werden in allen konventionellen Sonnenschutzmitteln UV- Filter auf chemischer Basis eingesetzt, allerdings weiß man von manchen UV-Filtern, dass sie hormonell wirken. Sie können die Fruchtbarkeit von Männern verringern und “für die die Zunahme von Missbildungen an den Fortpflanzungsorganen männlicher Babys mitverantwortlich” sein, erklärt das Magazin. In der Forschung wird zudem ein Zusammenhang von UV-Filtern und Brust- und Prostatakrebs diskutiert. Ein weiteres Problem ist, dass einige Sonnencremes Parabene als Konservierungsmittel einsetzen. Diese Stoffe sind bedenklich, weil auch ihnen eine hormonelle Wirkung nachgesagt wird. Einige Produkte enthalten allergene Duftstoffe, die sich auch im menschlichen Fettgewebe anreichern können.

Aufgrund der aktuellen Ergebnisse empfiehlt Öko-Test den Verbrauchern (vor allem Schwangeren und Kindern), sich für zertifizierte Naturkosmetik zu entscheiden, denn nur bei diesen vier Produkten im Test wurden keine chemischen UV-Filter nachgewiesen. Naturkosmetische Produkte setzen auf mineralische Filter, durch die Sonnenstrahlung an der Oberfläche reflektiert wird, ohne dass die Filter in die Haut eindringen. Der Nachteil der Bio-Sonnencremes ist allerdings, dass sie durch den sogenannten Weißeffekt auf der Haut sichtbarer sind als herkömliche Produkte. (ok)