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Schlafsack nutzt Körperwärme um Smartphone aufzuladen

Schlafsack nutzt Körperwärme um Smartphone aufzuladen
Praktisch: Vodafone hat einen Schlafsack vorgestellt, der nur mit Hilfe der Körperwärme des Nutzers ein Smartphone aufladen kann. (Foto: Vodafone)

Jedes Jahr stellen die Mobilfunkprovider Orange und Vodafone zum Start der britischen Open-Air-Saison neue Konzepte für Ladegeräte vor, mit denen sich die Gadgets der Festival-Besucher kostenlos und umweltfreundlich mit Strom versorgen lassen. Die Ladegeräte sind mal mehr und mal weniger kurios: So gab es in der Vergangenheit schon Solarschirme, Gummistiefel, die durch die Wärme der Füße Strom erzeugen oder T-Shirts, die Smartphone & Co. nur durch die von Bässen verursachten Vibrationen aufladen können. In dieser Saison ist es ein Schlafsack, der Gadgets im Schlaf aufladen kann.

Auf einem mehrtägigen Open-Air-Festival wie dem „Isle of Wight“ ist in den meisten Fällen weit und breit keine Steckdose verfügbar. Aus diesem Grund stellen die britischen Mobilfunkprovider Orange und Vodafone Jahr für Jahr neue Konzepte für Ladegeräte vor, die von den Besuchern des Festivals ausgeliehen und ausprobiert werden können. Die neuste Idee hat Vodafone auf dem „Isle of Wight“-Festival vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen Schlafsack, der mit Hilfe der Körperwärme des Nutzers Strom erzeugen und einem Smartphone zusätzliche Gesprächsminuten bescheren kann. Dazu nutzt er den thermoelektrischen Seebeck-Effekt.

Beim Seebeck-Effekt wird die Differenz zwischen Umgebungs- und Körpertemperatur genutzt, um eine elektrische Spannung zu erzeugen. Angenommen, die Temperatur im Schlafsack läge bei 37 Grad Celsius und die Umgebungstemperatur bei 10 Grad Celsius, würde ein acht Stunden langer Schlaf für 24 Minuten zusätzliche Gesprächszeit oder 11 Stunden Standy-Zeit sorgen. Auf welches Smartphone sich die angegebenen Zahlen beziehen, hat Vodafone leider nicht mitgeteilt.

Das Konzept soll auf den Festivals dieser Saison aber nicht nur als Schlafsack, sondern auch in Form von Jeans-Shorts mit „Power Pocket“ auf der Rückseite angeboten werden. Wer mit den Hosen fünf Stunden tanzt, soll seinem Smartphone sogar bis zu fünf Stunden zusätzliche Betriebsdauer bescheren können. Sowohl bei dem Schlafsack als auch bei der Hose handelt es sich nur um Konzepte, die noch nicht im Handel angeboten werden. Ob Vodafone Pläne hat, die beiden Ladegeräte in Zukunft zu verkaufen, ist uns leider nicht bekannt. (ok)