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VW Budd-e: Volkswagen präsentiert Elektroauto-Prototyp

VW Budd-e: Volkswagen präsentiert Elektroauto-Prototyp
Volkswagen hat im Rahmen der CES 2016 sein Elektro-Konzeptauto Budd-e vorgestellt. Noch ist unklar, ob es jemals auf den Markt kommen wird. (Foto: VW)

Mit dem Elektro-Konzeptfahrzeug Budd-e will VW in den USA sein durch den Abgasskandal angekratztes Image aufbessern und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. So entschuldigte sich VW-Markenchef Dr. Herbert Diess bei der Präsentation umfassend und kündigte an, aus dem Unternehmen Volkswagen, eine “neue und bessere Firma” zu machen.

Der Volkswagen-Konzern präsentiert auf der diesjährigen Technik-Messe CES in Las Vegas einen neuen Prototypen für das Elektroauto der Zukunft: Das Konzeptfahrzeug Budd-e wird nicht nur mit Elektrizität betrieben, sondern ist auch ein Beispiel dafür, wie das Autofahren in ein vernetztes Leben integriert werden könnte. So soll Budd-e beispielsweise seinen Besitzer unterwegs darüber informieren können, welche Lebensmittel im heimischen Kühlschrank fehlen und noch eingekauft werden müssen. Eine echte Besonderheit dürfte die Briefkasten-Funktion sein: Unter dem Kofferraum des futuristisch anmutenden Autos gibt es ein spezielles Fach, in das der Postbote Päckchen und Pakete einlegen kann, die der Fahrer dann bei Gelegenheit entnehmen kann.

Komfortables Innenleben im VW Budd-e

Der VW Budd-e besticht durch seine Optik, die außen an den berühmten Bulli und im Inneren an eine großzügige Lounge erinnert. Sowohl die Schiebetür an der rechten Seite als auch die große Heckklappe lassen sich ganz einfach per Gestensteuerung mit dem Fuß öffnen. Überhaupt werden alle Befehle über Gesten, Touch-Funktionen oder per Sprache eingegeben. Tasten gibt es auf dem Armaturenbrett nicht. Stattdessen zeigen zwei getrennte Displays alle relevanten Informationen über das Fahrzeug sowie Klimafunktionen, Navigation und Entertainment an. Auch während der Fahrt können die Passagiere einigen Komfort genießen, beispielsweise mit dem Entertainment-Programm, das über einen 34 Zoll-Bildschirm in der Fahrzeugseite geboten wird. Damit auch die Front-Passagiere dem Programm folgen können, lassen sich die vorderen Sitze um 180°C drehen.

Technische Details des VW Budd-e

Der 4,60 Meter lange VW Budd-e soll von zwei E-Motoren angetrieben werden, die eine sehr gute Leistung erzielen: Die Vorderachse wird mit 100 kW/136 PS und 200 Nm maximalem Drehmoment versorgt, die Hinterachse mit 125 kW/170 PS und 290 Nm. Mit den zusammen 316 PS bringt es der Stromer auf eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, die elektronisch abgeriegelt ist. Laut VW reicht der flach und platzsparend im Boden verbaute 92,4 kWh-Akku für eine Reichweite von bis zu 533 Kilometer, vorausgesetzt die Fahrt verläuft so wie die Testfahrt auf dem Prüfstand, heißt es. Eine solche Reichweite ist vergleichbar mit der des Tesla Model S. Mit entsprechend verfügbaren Ladesäulen soll der Akku in rund 30 Minuten auf etwa 80% aufgeladen werden können. Es ist ungewiss, ob Budd-e überhaupt jemals in Serie produziert wird, aber laut VW wäre dies frühestens 2020 möglich.