Bio-Akku mit Cola oder Speiseöl füttern

Auf der jährlichen Herbsttagung der American Chemical Society haben Wissenschaftler der Saint Louis University eine ganz beson- dere Bio-Brennstoffzelle präsentiert. Sie erzeugt aus Nährstoffen elektrischen Strom und funktionieren z.b. mit einigen Tropfen Cola oder Speiseöl. In der Bio-Batterie befindet sich eine hauchdünne Folie mit Mitochondrien. Diese wandeln genauso wie in lebenden Organismen... 

Neues Technikzentrum für Windkraftanlagen eröffnet

Der Windkraftanlagen-Hersteller REpower Systems AG hat heute in Osterrönfeld im Kreis Rendsburg-Eckernförde am Nord-Ostsee- Kanal ein neues Produktionszentrum für Windkraftanlagen eröffnet. Das neue Technikzentrum wurde von dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) eingeweiht, der betonte, dass erneuerbare Energien ein Zukunfts- markt seien und versprach, noch... 

Wieder Panne im AKW Krümmel

In dem seit über drei Jahren wegen technischer Probleme abge- schalteten Atomkraftwerk Krümmel bei Geesthacht ist es erneut zu einer Panne gekommen. Wie Betreiber Vattenfall und die Atom- aufsicht in Kiel am Freitag mitteilten, ließ sich am Mittwoch bei einer Umschaltung von Nebenkühlwasserpumpen eine der insgesamt vier gleichartigen Pumpen nicht einschalten, weil der Schalter versagte. Inzwischen... 

enerCOAST: Projekt zur Erzeugung und Nutzung von Bio-Energie

In dem internationalen, von der EU geförderten Projekt enerCOAST arbeiten Forscher aus England, Norwegen, Schweden, den Niederlanden und Deutschland daran, die Kooperation von Ener- gieproduzenten und -nutzern zu verbessern und standort- spezifische regionale Netzwerke zur Erzeugung und Nutzung von Bio-Energie aufzubauen. Ziel des Projekts ist es, energie-autonome und -effiziente Strukturen in Küstengemeinschaften... 

DLR: Laminarflügel sollen Treibstoffverbrauch reduzieren

Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen werden aktuell neuartige Flügel erprobt, die in Zukunft den Treib- stoffverbrauch von Flugzeugen senken sollen. Einer Mitteilung des DLR zufolge werden die “Laminarflügel” im Göttinger Windkanal getestet. Bei dem neuen Flügelmodell soll es nicht mehr zu den turbulenten Luftverwirbelungen an der Vorderkante kommen, die... 

Neues Notfallsystem für Ölunfälle in Planung

Als Konsequenz aus der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko haben sich die großen Ölkonzerne zusammengeschlossen, um ein neues Notfallsystem zur Eindämmung künftiger Ölunfälle zu entwickeln. Die Unternehmen Exxon, Chevron, ConocoPhillips und Shell investieren zusammen 1 Milliarde US-Dollar (umgerechnet 780 Millionen Euro) für ein Auffangsystem, das täglich bis zu 13.600 Tonnen Öl aus einer defekten... 

Einheitliches Nachhaltigkeits-Siegel nicht sinnvoll

Nach einer vom Öko-Institut und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) durchgeführten Studie, die von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Auftrag geben wurde, ist ein umfassendes Nachhaltigkeits-Label nicht sinnvoll. Projektleiterin Dr. Jennifer Teufel vom Öko-Institut erklärt, dass die Markteinführung eines einheitlichen Nachhaltigkeitslabels sehr... 

Weniger CO2-Emissionen durch Öko-Zement

Weltweit entfallen 5-7% aller CO2-Emissionen auf die Herstellung von Zement. Jetzt haben Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein neuartiges Bindemittel namens Celitement entwickelt, bei dessen Herstellung die CO2-Emissionen um bis zu 50% reduziert werden können. Das kalkarme Celitement funk- tioniert wie bisherige Zemente: Kies, Sand und weitere Stoffe werden zu einem qualitativ... 

Ausstellung: Artenschutz und Bionik

Am Freitag wurde im Gebäude des Bundesumweltministeriums in Bonn die Ausstellung “Darwin meets business. Ein neues Wirtschaften - von der Natur lernen” eröffnet. Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, wies bei der Eröffnung auf die enge Verflechtung von Bionik und Natur- und Artenschutz hin, denn “mit dem Verlust von Öko- systemen und... 

PV: Fraunhofer IST und Helmholtz Zentrum kooperieren

Das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) haben eine enge Zusammenarbeit für die Zukunft vereinbart. Die Institute wollen nun ihre zentralen Komepetenz bündeln und gemeinsam daran arbeiten, den Wirkungsgrad von Solarzellen weiter zu steigern und dabei die Kosten zu senken. Während das Fraunhofer IST vor allem...